Mitsegeln, Segelurlaub und Seemeilen sammeln in der Karibik

Unsere Segelyacht  "Nautilus"  segelt in diesem Revier 

Klicken Sie auf den Törnplan oder die ausführliche Beschreibung der  "S.Y. Nautilus".

Die Kleinen Antillen in der Karibik sind für wunderschöne Buchten und klarstes Wasser berühmt. Die Saison geht von Mitte Dezember bis Mitte Mai. Rechnen Sie mit Lufttemperaturen von ca. 30° C und Wassertemperaturen von ca. 26° C. Im August, September und Oktober sollte man die Karibik wegen der möglichen Hurricanes meiden.
Der Nordostpassat weht während der Saison mehr oder minder stark immer aus östlicher Richtung. So kann man bequem auf der Leeseite der Inseln ankern. Die Karibik gilt während der angegebenen Jahreszeit als bestes Segelrevier ohne Sturm und ohne Flaute. Im Dezember/Januar weht es etwas kräftiger als im März/April.
Die Antillen sind ein sehr windbeständiges Revier zwischen Dezember und Mai. Auch ambitionierte Segler/innen und alle, die es werden wollen, werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Segeln zwischen den karibischen Inseln bei 5 Windstärken mit aufregenden Naturerlebnissen - Wale, Delphine und Schildkröten haben die Crews des Öfteren beobachten können - bietet eine neue Variante des Segelns gegenüber dem Mittelmeer oder der Ostsee.
Auch sind die Kleinen Antillen sehr gut per Flugzeug zu erreichen. Mehrere grosse Fluggesellschaften wie Air France oder Condor fliegen fast täglich in die Karibik nach Martinique oder St. Lucia.
Im Gegensatz zur kolumbianischen Karibik gilt das Gebiet zwischen den Virgin Islands und Trinidad auch als sehr sicher. Wir haben in den letzten zwanzig Jahren, seitdem wir Törns in der Karibik anbieten, noch nie Probleme gehabt. Unsere Skipper sind in der Karibik bekannt und beliebt bei den Einheimischen, die zwar gern ihren Tip haben wollen, aber stets freundlich und hilfsbereit sind.
Alles in allem sind die Kleinen Antillen das Segelrevier, um dem kalten Europa in dieser Jahreszeit zu entfliehen.

Die Anreise

Für die Karibik benötigen Sie einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass. Ansonsten benötigen Sie weder Visum noch Impfungen.
Nach der Landung auf den Flughäfen Fort de France (Martinique), Hewanorra (St. Lucia), Grenada oder Antigua können Sie am besten per Taxi zum Ausgangshafen Ihres Törns gelangen.
Auf Martinique liegt die Yacht normalerweise in der Marina Le Marin im Süden der Insel. Einen genauen Lageplan finden Sie untenstehend. Sollte mal in der Rodney Bay Marina (St. Lucia) gewechselt werden, ist es am besten, mit Air France nach Martinique zu fliegen und dann von Martinique aus das "Inselhopper"-Flugzeug (z.B. Air Martinique) zum Airport Vigie im Norden von St. Lucia zu nehmen. Direkt an diesem kleinen Flughafen liegt die Rodney Bay Marina.
Wenn Sie direkt von Europa nach St. Lucia fliegen, sollten Sie bedenken, dass der internationale Flughafen Hewanorra (auch "Hawanorra" geschrieben) im Süden von St. Lucia liegt, die Taxifahrt lange dauert und ca. 60 US-$ zur Rodney Bay kostet. Es kann deshalb, wie oben beschrieben, bequemer und auch preiswerter sein, zuerst nach Martinique und dann zum Airport Vigie direkt an der Rodney Bay zu fliegen.
Auf Grenada wird die Yacht mit grosser Wahrscheinlichkeit in der Prickly Bay Marina im Süden der Insel liegen.
Auf Antigua gehen Sie davon aus, dass die Yacht höchstwahrscheinlich in der Marina English Harbour oder in der Falmouth Bay Marina (direkt neben English Harbour) im Süden der Insel liegt.

Das Reisegepäck

Was sicherlich nicht fehlen sollte, ist eine Ölzeugjacke auf allen Törns, und bei längeren Törns, wie z.B. von Antigua zu den Azoren, komplettes Ölzeug mit Gummistiefeln. Nicht weil es dort so kalt ist, sondern weil Sie Ölzeug wegen des Spritzwassers und bei Segelmanövern brauchen werden. An Land reicht Sommerkleidung. Zwei Pullover (ein dünner und ein mitteldicker) sind in der Regel genug, aber u.U. auch notwendig auf Nachtwachen. Badelatschen für die Duschen und ausreichend Shorts und T-Shirts sollten mitgebracht werden. Beachten Sie, der Stauraum an Bord ist begrenzt!
Bitte zwei Paar Bordschuhe mitbringen, d.h. Segelschuhe oder Turnschuhe mit heller Sohle (dunkle Sohlen machen Striemen aufs Teakdeck!) und einem Profil, in dem sich keine Steinchen festsetzen können. Diese Schuhe sind nur für den Gebrauch an Bord vorgesehen. Sonnencreme - auch für die Lippen - mit hohem Lichtschutzfaktor (anfangs mindestens 12).
Bitte unbedingt Bettwäsche mitbringen (zwei Laken und ein Kopfkissenbezug reichen). Möglichst ein Geschirrtuch mitbringen, da diese in der Karibik unbekannt sind. Handtücher bitte nicht vergessen. Decken und Kopfkissen sind an Bord.

Das Geld

Auf den französischen Inseln ist der Euro seit dem 1.1.2002 Landeswährung, da diese Inseln ja französische Departements sind. Plastikgeld kann in der Karibik überall benutzt werden. Vergessen Sie jedoch nicht, einige US-$ bar mitzunehmen (Traveller-Schecks werden nicht überall eingelöst). Wir empfehlen, neben 400,- EUR, noch 400 US-$, die ja zurückgetauscht werden können. Auf den nicht französischen Inseln wird der East-Caribbean-Dollar benutzt, der aber wiederum fest an den US-Dollar im Verhältnis 1:2,6 gebunden ist. (Stand 04/04)
Tauschen Sie auf keinen Fall East-Caribbean-Dollar ("EC-$") vor der Reise oder nach der Reise um, da diese nur auf den Inseln verwendet werden und schon in Martinique noch nicht einmal bei einer Bank zurückgetauscht werden können. Der US-Dollar wird überall gern genommen außer auf Martinique, Guadeloupe und den Iles des Saintes, die, wie gesagt, Euroland sind.
Die "Nautilus" hat Satelliten-Telefon an Bord und ist so fast immer erreichbar.

 

    
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     S.Y. Nautilus / Ron Holland 55
     S.Y. Orion / Bavaria 46 Spezial
     S.Y. Pegasus / Bavaria 44 - Spezial
     S.Y. Santa Maria / Hydra 46
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